Bei der logarithmischen Darstellung von Diagrammen handelt es sich um eine veränderte Skalierung der Achse(n),
bei welcher die Werte nicht einem linearen, sondern einem logarithmischen Schema folgen:
Für die Abstände zwischen den entlang der Achse aufgetragenen Werten gilt derselbe Multiplikator,
nicht die Vergrößerung um denselben Zahlenwert. Die logarithmische Darstellung wird vor allem dann verwendet,
wenn das Diagramm eine sehr große Bandbreite an Größenordnungen umfasst, d.h. wenn sowohl sehr kleine,
als auch sehr große Werte dargestellt werden sollen.
Im vorliegenden Beispiel wird die durchschnittliche wöchentliche Übedauer
(es stehen zwei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl: unter 0,5 und über 2 Stunden)
bezogen auf die Zugehörigkeit zur Unter-, Mittel- und Oberstufe betrachtet.
Bei der logarithmischen Darstellung der x-Achse, scheint beispielsweise der Unterschied zwischen der Anzahl der Schüler und SChülerinnen,
die über 2 Stunden pro Woche üben, und der Anzahl der weniger als 0,5 Stunden Übenden in der Oberstufe relativ gering zu sein.
Betrachten wir das selbe Diagramm mit linearer Darstellung der x-Achse, ist der Unterschied viel deutlicher.
Durch eine logarithmische Darstellung kann also die graphische Darstellung irreführend gestaltet werden,
vorallem auch da sich viele üdieser Möglichkeit nicht bewusst sind.
Deshalb ist es wichtig, immer genau auf die Achsenbeschriftung zu achten, um keinem Fehlschluss zu unterliegen!